Begegnung mit Komet Lemmon: Der eisige Bote aus der Tiefe des Alls

🌠 Komet C/2025 A6 (Lemmon)
Ein seltener Besucher kehrt erst in 1.150 Jahren zurück
Schlüsseldaten
Entdeckung
3. Januar 2025
Erdnähe
21. Oktober 2025
Sonnennähe (Perihel)
8. November 2025
Minimale Distanz zur Erde
89,2 Mio km
Aktuelle Helligkeit
~8,1 mag
Umlaufzeit
~1.150 Jahre
Entfernung zur Erde (September - Dezember 2025)
Helligkeitsentwicklung
Bahnvisualisierung (Draufsicht)
Besonderheiten
  • Nicht-periodischer Komet: Umlaufzeit > 1.000 Jahre
  • Retrograde Bahn: Bahnneigung 143,7° (bewegt sich entgegen der Planetenrichtung)
  • Grünliches Leuchten: Typisch für Kometen durch diatomaren Kohlenstoff (C₂)
  • Sichtbarkeit: Mit Fernglas gut beobachtbar, von sehr dunklen Orten mit bloßem Auge
  • Bahnveränderung: Die aktuelle Sonnenpassage verkürzt die Umlaufzeit von 1.350 auf 1.150 Jahre

Komet Lemmon Short Story

Die AIOLUS hing im Nichts, neunzig Millionen Kilometer von der Erde entfernt, die Bildwand zeigte einen grünlich leuchtenden Fleck vor dem schwarzen Hintergrund. Captain Chambers stand hinter Skellies Station und betrachtete die Sensordaten.

»Wie lange bis zum Intercept, Sergeant?«

Skellie hatte drei Finger über den Kontrollfeldern schweben, ihre großen Augen wechselten zwischen den holographischen Displays und der Bildwand. »Achtzehn Minuten, Sir. Relative Geschwindigkeit drei Kilometer pro Sekunde. Ich gleiche an.«

»Schön.« Chambers nickte zu CeCe hinüber. »Chief, ist die Sonde bereit?«

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Marines vs. Kampfroboter: Wer gewinnt den Kampf auf engstem Raum?

Marines vs. Kampfroboter

Das Enterkommando nähert sich der feindlichen Raumstation. Sechs Marines in Kampfanzügen, Waffen im Anschlag, Puls bei 120. Sie wissen nicht, was sie hinter der Schleuse erwartet. Vielleicht bewaffnete Verteidiger. Vielleicht Zivilisten. Vielleicht Sprengfallen. Oder vielleicht etwas ganz anderes: Kampfroboter.

Maschinen ohne Furcht, ohne Zögern, ohne Sauerstoffbedarf. Programmiert zu töten, unfähig zu kapitulieren. Wer hat in diesem Szenario die besseren Karten? Die Menschen mit ihrer Erfahrung, Flexibilität und Intuition? Oder die Maschinen mit ihrer Präzision, Unermüdlichkeit und absoluten Kälte? Die Antwort ist faszinierend kompliziert – und hängt von weit mehr Faktoren ab, als man zunächst denken würde.

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Liste unbemannter Raumsondenmissionen 2015–2025, die den Erdorbit verließen

Liste unbemannter Raumsondenmissionen 2015–2025, die den Erdorbit verließen 1

Zwischen 2015 und 2025 hat sich das Tempo der robotischen Raumfahrt spürbar beschleunigt. Staaten wie China, Indien, die USA, Europa, Südkorea und sogar die Vereinigten Arabischen Emirate traten mit eigenen Sonden auf die Bühne. Zugleich wagten auch private Unternehmen wie SpaceIL, ispace oder Intuitive Machines erste Schritte über den Erdorbit hinaus.

Die Tabelle dokumentiert alle tatsächlich gestarteten unbemannten Raumsonden, die den Einflussbereich von Erde und Mond hinter sich gelassen haben – ob auf dem Weg zu Mars, Asteroiden, Merkur oder zum Sonnenorbit.

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Tunnelblick — Science-Fiction Short Story

Eine Geschichte aus der Schlacht um Larsa Prime.

Tunnelblick — Science-Fiction Short Story 2

Die IRON FIST war kein Navy-Kreuzer mit glänzenden Decks und Admirälen. Sie war ein Söldnerschiff – mittelgroß, wendig für ihre Klasse, schwer bewaffnet für Auftragsarbeit. Dreckig, aber zuverlässig. Wie ihre Crew.

Hundert Leute an Bord, alle Profis. Veteranen von Grenzkriegen, Kolonialstreitigkeiten, Piratenbekämpfung. Keine Navy-Soldaten mit Idealen und Orden. Nur Leute, die normalerweise für Credits kämpften und wussten, wie man überlebt.

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Was man im Weltraum wirklich sieht: Die unbequeme Wahrheit hinter den Panoramafenstern

Was man im Weltraum wirklich sieht: Die unbequeme Wahrheit hinter den Panoramafenstern 3

Die Brücke der Enterprise ist ein Traum: Ein riesiges Panoramafenster zeigt bunte Nebel, vorbeiziehende Sterne, majestätische Planeten in Armeslänge. Captain Kirk blickt nachdenklich hinaus ins All, während die Crew hinter ihm arbeitet. Ein ikonisches Bild der Science Fiction – und physikalisch wie technisch kompletter Unsinn.

Die Wahrheit über Weltraumreisen ist ernüchternder: Die meiste Zeit würde man durch ein hypothetisches Fenster nichts sehen außer Schwärze mit weißen Punkten. Keine bunten Nebel, keine vorbeirasenden Sterne, keine dramatischen Ausblicke. Und realistischerweise würde es solche Fenster gar nicht erst geben. Stattdessen: Displays. Überall. Displays, die zeigen, was die Sensoren sehen – nicht, was das menschliche Auge wahrnehmen würde.

Willkommen in der realen Zukunft der Raumfahrt: fensterlos, bildschirmbasiert und faszinierend anders als alles, was Hollywood uns erzählt hat.

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